Ohne Musik wär‘ alles nichts! (W. A. Mozart)

Via Musik_App auf den Spuren der fürsterzbischöflichen Hofkomponisten durch das DomQuartier Salzburg.

Die Musik_App ist zugleich das Begleitmedium zur Ausstellung „Überall Musik! Der Salzburger Fürstenhof – ein europäisches Zentrum der Musikkultur 1587 – 1807“.
Die 11 Stationen führen anhand von Texten, Bildern und musikalischen Beispielen durch mehr als 200 Jahre Salzburger Musikgeschichte an den Originalschauplätzen.

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Der Prolog „Überall Musik“ umreißt das musikhistorische Themenfeld und gibt erste allgemeine Informationen – beginnend mit der Neuorganisation der „Musica“ durch Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau.

Im Carabinierisaal kommt die frühe Oper des 17. Jahrhunderts zur Sprache. Der Orfeo, der am 10. Februar 1614 in Szene gesetzt wurde, ging als erste Opernaufführung außerhalb Italiens in die Musikgeschichte ein.

Via Musik App auf den Spuren der Fürsterzbischöfe

Der Rittersaal ist dem Musiktheater des 18. Jahrhunderts vorbehalten, mit besonderem Blick auf Mozarts geistliches Singspiel Die Schuldigkeit des ersten Gebots KV 35 (1767) und seine Serenata  Il re pastore KV 208 (1775), die hier unter seiner Leitung erstaufgeführt wurden.

Im sich anschließenden Konferenzzimmer widmet sich die Musik_App der Kammermusik des
18. Jahrhunderts, mit Beispielen galanter Gesellschaftsmusik für die exklusiven höfischen Abendunterhaltungen. Hier fand 1763 W. A. Mozarts Konzert-Debüt am Salzburger Hof statt, hier spielte Fürsterzbischof Hieronymus Graf Colloredo, der ein guter Geiger war, mit seinen Musikern u.a. für ihn komponierte Duos für Violine und Viola.

Die Station in der Ante Camera erlaubt Einblicke in Stellung und Situation der fürsterzbischöflichen Hofmusiker.

Herrschaftsinszenierung, Tafelfreuden und Tafelmusik werden im Audienzzimmer thematisiert, zudem die Bedeutung der Hoftrompeter als Zeichenträger fürstlicher Repräsentation und Macht.

In der Schönen Galerie informiert die Musik_App über die Ära des Hoftheaters ab 1720 mit besonderem Augenmerk auf die Werke, die der kaiserliche Hofkomponist und Vizekapellmeister Antonio Caldara für Salzburg schrieb.

Im Thronsaal und im Weißen Saal ertönt kunstvolle und originelle Instrumentalmusik des 17. und 18. Jahrhunderts, u.a. von Georg Muffat und Heinrich Ignaz Franz Biber, mit denen Salzburg musikalisch internationales Niveau erreichte.

Im Nordoratorium des Salzburger Doms wird in vier Unterpunkten die Kirchenmusik des 17. und 18. Jahrhunderts abgehandelt, die auf die besonderen architektonisch-akustischen Verhältnisse des Doms abgestimmt war, eine effektvolle Manifestation der Herrlichkeit Gottes sicherte, aber auch den angemessenen Klangkosmos für die prunkvolle fürstliche Repräsentation lieferte.

In der Langen Galerie St. Peter und im Musikraum des Museums St. Peter erzählt die Musik_App über die St. Petrische „Musica“ – u.a. über W. A. Mozart und Michael Haydn, die Finalmusiken im Zusammenhang mit dem berühmten „Basettl“ oder über das von Fürsterzbischof Wolf Dietrich erworbene Claviorganum aus dem Jahr 1591, eines der wertvollsten und ältesten Objekte des DomQuartiers.

 

 

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